Donnerstag, 20. April 2017

Sauerteig-Brot

Wie versprochen gibt es hier mein selbstgemachtes Sauerteig-Brot auch noch auf dem Blog:




Wie gut das gerochen hat, kann man auf dem Foto leider nur erahnen. ;-)
Für ein Sauerteig-Brot braucht man natürlich etwas Zeit. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Zuerst muss der Sauerteig angesetzt werden und 16 Stunden gehen. Danach geht es erst wirklich los.
Ich mache das immer am Vorabend, das sind nur ein paar Handgriffe und recht schnell erledigt:

Für 1 Brot plus ein bisschen was zum Weiterführen des Sauerteigs
250 g Roggenmehl Typ 1150
200 g lauwarmes Wasser
50 g Anstellgut (fertiger Sauerteig)

Alles miteinander verrühren - es entsteht ein sehr fester Teig - am besten geht das mit einer Küchenmaschine, da sich der Handrührer mit Brotteigen sehr schwer tut. Den Ofen heize ich währenddessen auf ca. 40°C auf - auf keinen Fall zu warm machen - sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist wieder ausschalten. Es geht dabei nur darum, dass eine angenehme Wärme im Ofen ist, so dass ein feuchtes Klima entsteht, wenn nun die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt in den Ofen kommt. Die Ofenscheibe beschlägt nach einer Zeit, dann weiß man, dass das Klima genau richtig ist. Wie gesagt: nur kurz eine höhere Temperatur herstellen, danach bleibt der Ofen für die nächsten 16 Stunden aus. So lange reift nun der Sauerteig.

Nach 16 Stunden werden 450 g des hergestellten Sauerteigs abgenommen. Der restliche Sauerteig kommt in einer kleinen Dose wieder zurück in den Kühlschrank und wird als Sauerteig-Ansatz für das nächste mal aufgehoben.

450 g gereifter Sauerteig (s.o.)
180 g Roggenmehl Typ 1150
250 g Weizenmehl Typ 1050
30 g Sonnenblumenkerne
30 g Sesam
30 g Leinsamen
15 g Salz
5 g Brotgewürz

300 g lauwarmes Wasser
20 g Hefe (frische Würfel-Hefe)

Die Hefe im Wasser auflösen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, ca. 10 Minuten kneten und 1 Stunde gehen lassen. Den Brotteig aus der Schüssel nehmen, nochmals gut durchkneten und zu einem Brotlaib formen. Dieser darf nun nochmals 30 Minuten ruhen. Währenddessen schon mal den Ofen entweder inkl. Backstein oder mit dem Backblech auf 250°C aufheizen.
Das Brot ca. 2 cm tief einschneiden, auf dem Backstein oder dem Backblech (mit Backpapier) in den Ofen geben und gleich in der Anfangsphase durch das Einspritzen von Wasser ein feuchtes Klima erzeugen. So bildet sich vorerst noch keine Kruste und das Brot kann noch etwas aufgehen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200°C herunterdrehen. Nach der Hälfte der Backzeit - nach insgesamt ca. 25-30 Minuten - die Ofentüre für eine Minute einen Spalt breit öffnen damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Nun wird trocken weitergebacken um eine schöne Kruste zu erhalten.
Nach weiteren 25-30 Minuten (insgesamt 50-60 Minuten) ist das Brot dann fertig.

Montag, 13. März 2017

Brotbackkurs

Anfang Februar habe ich einen Brotbackkurs bei einer ehemaligen Mühle in unserer Region besucht. Zwei Jahre davor habe ich schon einmal an einem Kurs dort teilgenommen und weil es wirklich Spaß gemacht hat und ganz tolle Brote dabei rausgekommen sind hab ich mich nochmal zu einem Kurs angemeldet. Im Vorfeld stellte sich dann noch heraus, dass es ein Jubiläums-Kurs wird der ganz besonders liebevoll organisiert wurde.

Gestartet haben wir mit einem Frühstück zum Kennenlernen, bei dem der Tagesablauf besprochen wurde. Wir haben dann fleißig Teige geknetet und Mühlenfladen (aus dem Holzofen) für die Mittagspause vorbereitet - dazu gab es von einem Teilnehmer sogar noch selbstgebrautes Bier. Da ging es uns richtig gut! Nachdem die Teige gegangen sind wurden sie geformt, durften noch einmal gehen und kamen danach ebenso in den Holzofen. Es gab aber auch einige Tipps zum Backen im heimischen Ofen und während die Brote gebacken wurden haben wir aufgeräumt, noch ein paar Aufstriche und Ofengemüse zubereitet, damit wir das Brot im Anschluss noch probieren können. Die restlichen Brote wurden aufgeteilt, so dass jeder Teilnehmer auch etwas mit nach Hause nehmen konnte.


Es war ein richtig toller Kurs, ich konnte einiges davon mitnehmen - und zwar nicht nur Brot! Mit den richtigen Tipps kann man auch zuhause richtig gutes Brot backen und wenn die ganze Küche danach riecht ist das einfach herrlich!

Bald gibt es dann auch hier auf dem Blog ein selbstgebackenes Brot zu sehen - ich muss ja den mitgenommenen Sauerteig weiterführen! ;-)

Dienstag, 24. Januar 2017

Winterkuchen - eine selbstgemachte Backmischung

Wie ich in meinem letzten Post bereits geschrieben habe, habe ich selbstgemachte Kuchen-Backmischungen zu Weihnachten geschenkt bekommen. Als erstes habe ich den Winterkuchen getestet.


Die Zutaten der Backmischung
250 g Mehl
Prise Salz
Lebkuchengewürz
Backpulver
Vanillezucker
100 g Zucker, braun
100 g Zucker
60 g gemahlene Mandeln
50 g Haferflocken
25 g Schokotropfen
100 g Nüsse, gehackt

Die trockenen Zutaten werden der Reihe nach in ein schönes Glas geschichtet und das Rezept dazu auf einen Anhänger oder eine Karte geschrieben - so sieht es richtig süß aus. Es müssen dann nur noch die frischen Zutaten wie Eier, Butter oder Margarine und Rum dazu gegeben werden:

Das kommt noch dazu:
250 g Butter oder Margarine
4 Eier
1 TL Rum

Backmischung einfach mit den frischen Zutaten zu einem dicklichen Rührteig verrühren und in Muffinförmchen oder eine Kastenkuchenform füllen.Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen.
Muffins haben eine Backzeit von ca. 15-20 Minuten, ein Kuchen 40-50 Minuten.


Mit dem Lebkuchengewürz und den gehackten Nüssen wird es richtig winterlich - was zu den Minusgraden aktuell richtig gut passt.
Dieser Kuchen fällt in die Kategorie: einfach und richtig lecker!

Sonntag, 15. Januar 2017

(Weihnachts-) Geschenke

Immer wieder macht man sich die gleichen Gedanken: "Was kann ich nur verschenken?" Man grübelt ewig hin und her - es sollte ja persönlich sein und ein Kriterium was bei mir in den letzten Jahren noch dazu gekommen ist: am besten nix was ewig rumsteht. Sachen die am Ende verbraucht sind, gefallen mir einfach gut!
...und was kann man da einer backbegeisterten Person schenken?
Backmischungen! (Nur keine aus dem Supermarkt!!)


Dieses Letztes Jahr habe ich von einer guten Freundin einen selbstgemachten Adventskalender bekommen, in dem zwei Backmischungen waren und das Weihnachtsgeschenk meiner Schwägerin war auch noch eine Backmischung im Glas: Zartbitter-Walnuss-Brownies, Winterkuchen und Brownies.
 Man merkt: ich steh auf Schokolade...

Vielen lieben Dank nochmal an beide - ihr habt genau meinen Geschmack getroffen!

Die Ergebnisse werden dann natürlich auch noch dokumentiert.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Ein Lebenshauch auf meinem Blog - Walnuss-Cantuccini

Gerade so schaffe ich es dieses Jahr noch ein Rezept zu präsentieren. Weihnachten steht vor der Tür und was braucht man neben Glühwein, Lichtern und dem Christbaum? Natürlich Weihnachtsduft aus der Plätzchenbäckerei!
Bei mir duftete es dieses Jahr nach Walnuss-Cantuccini - mit den Nüssen aus dem elterlichen Garten sogar regional angehaucht.
Für ca. 80 Stück
50 g Marzipanrohmasse
250 g Mehl
1 TL Backpulver
180 g Zucker
1 Päck. Vanillezucker
1,5 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
25 g Butter
2 Eier
200 g Walnusskerne
Zubereitung
Marzipan klein würfeln. Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben. Zucker, Vanillezucker, Lebkuchengewürz, Salz, Butter, Marzipan und Eier zugeben undzu einem glatten Teig kneten. Walnüsse unterkneten und den Teig zu vier Rollen (ca. 35 cm Länge) formen. In Frischhaltefolie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.
Die vier Rollen auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Kurz aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der Schnittfläche wieder auf das Backblech legen und 8-10 Minuten weiterbacken. 
Ich wünsche frohe und auch ruhige Weihnachten!

Sonntag, 25. Januar 2015

Sonntag, 12. Januar 2014

virtueller Umzug

Hallo,

ich bin nach reiflicher Überlegung umgezogen...
Da ich inzwischen nicht mehr ganz so oft backe, weil wir zu zweit ja gar nicht so viel essen können und Gekochtes viel öfter aus meiner Küche kommt findet ihr meine Rezepte nun in meiner chaotischen Küche...

Viel Spaß und ich würde mich freuen, wenn ihr vorbeischaut!

Liebe Grüße
Chrissi

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Picasso-Torte

Juhu, endlich gibt's mal wieder was zu lesen und zu kucken hier!!
 
Ich hab eine leckere Picasso-Torte gemacht:
 
 

Für den Biskuit
4 Eier
200 g Zucker
100 g Speisestärke
100 g Mehl

Biskuitteig herstellen und in einer Springform bei 190°C 40-50 Minuten backen.
Biskuitteig nochmal machen, eine Hälfe auf eine Hälfe von einem Backblech geben, die andere Hälfte mit Kakaopulver dunkel einfärben und ebenfalls auf das Backblech geben. Bei 190 °C ca. 30 Minuten backen.

(Von dem Backblech-Biskuit habe ich jedoch nur ca. 1/3 gebraucht.)

Buttercreme
1 Vanillepudding
250 g Butter

Vanillepudding kochen, abkühlen lassen.
Butter und Vanillezucker sollten beide Zimmertemperatur haben. Butter schaumig schlagen, dann den Pudding löffelweise unterrühren.

Für die Füllung / Verzierung
100 g Nougatschokolade
100 g gehackte Mandeln
1 Dose Pfirische
200 g Marzipan
Puderzucker
Aprikosenmarmelade
Johannisbeermarmelade
Schokoladenguss


Zubereitung
Die Nougatschokolade in kleine Stückchen schneiden, ebenso den Blech-Biskuit. Die Schokolade, die Biskuit-Würfel und Mandeln mit ca. 2/3 der Buttercreme vermengen.
Den Springform-Biskuit einmal durchschneiden und den oberen Boden vorsichtig in eine Schüssel (oder Charlotten-Form) drücken. Die Füllung hineingeben. und die Pfirsiche reindrücken. Den unteren Boden aufsetzen. Für eine Weile in den Kühlschrank stellen, dann stürzen.
Mit der übrigen "normalen" Buttercreme die Kuppel bestreichen.
Arbeitsfläche mit gesiebtem Puderzucker bestäuben, Marzipan ausrollen und über die Torte legen.
Mit Schokoladenguss und Marmelade verzieren.


Montag, 17. Dezember 2012

Bratäpfel mal anders und ein kleiner Nachtrag

Als erstes starte ich mal mit einem Nachtrag zu meinem letzten Post... Aus den Cookies habe ich noch ein Eis gemacht! Das war lecker... aber das passt jetzt nicht mehr so zur Winterzeit!

Viel viel besser passen da doch Bratäpfel!
Die gab es letztens bei uns - aber nicht in der klassischen Variante, sondern pikant! Mit Gorgonzola und Speck gefüllt...


Irgendwie konnte ich mir nicht so Recht vorstellen wie das Ganze schmecken wird, aber ausprobieren wollte ich es unbedingt!

Und hier ist das wirklich leckere Ergebnis:


 
5 Äpfel (Boskop)
etwas Zitronensaft
150 g Gorgonzola
150 g gewürfelter Speck 
1 Becher Crème fraîche
Salz
schwarzer Pfeffer 
Butter für die Form
 

Von den Äpfeln das obere Viertel abschneiden und mit einem Löffel aushöhlen, dabei einen ca. 0,5 cm breiten Rand lassen. Das Kerngehäuse beseitigen, das restliche Fruchtfleisch würfeln und mit Zitronensaft beträufeln. Gorgonzola zerbröckeln, mit Speck, Crème fraîche und Apfelwürfeln mischen, salzen und pfeffern.
Die Masse in die Bratäpfel füllen, Deckel daraufsetzen und in eine gefettete Auflaufform setzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C auf der unteren Schiene ca. 20 Minuten backen.
 
Von der Füllung ist uns etwas übrig geblieben, das haben wir auf einem waagrecht halbierten Baguette verteilt und 10 Minuten überbacken.

Und zwei der Äpfel haben wir noch mit geriebenem Gouda bestreut.

Sonntag, 15. Juli 2012

Double-Chocolate-Cookies

Meine Schwester war dieses Wochenende zu Besuch und hat als Mitbringsel super leckere Cookies mitgebracht. Diese habe ich vor ca. 1 Jahr auch schon einmal gemacht, eigentlich dachte ich, dass ich das Rezept schon längst gepostet hätte - aber so reiche ich es eben nach und gebe eine absolute Nachback-Empfehlung!


Double-Chocolate-Cookies

Zutaten für 20 Cookies
90 g Butter
300 g Zartbitterschokolade
200 g weiße Schokolade
2 Eier
140 g Zucker
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker

Zubereitung
Butter und Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Salz und Vanillezucker zugeben und nach und nach mit der Schoko-Buttermischung zu einem weichen Teig verrühren. Die weiße Schokolade in kleine Stücke hacken und unterheben. Den Teig ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Den Teig esslöffelweise mit viel Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Im vorgeheizten Ofen bei 140°C ca. 17 Minuten backen und genießen!


... was wir dann noch mit den Cookies angestellt haben, verrate ich im nächsten Blog-Eintrag! ;-)

Mittwoch, 4. Juli 2012

Nachgemacht - Zupfkuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren

Neben dem Pilzbrot, möchte ich auch noch einen Kuchen nachreichen, den ich während meiner Abwesenheit gebacken habe.

Uiuiui - jetzt wo ich das so recherchiere: Der Kuchen stand ein ganzes Jahr auf meiner Nachback-Liste. Ich hoffe ich komme jetzt öfter zum Nachbacken von neuen (!) Rezepten.

Es handelt sich dabei um einen Zupfkuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren, den ich (wie schon erwähnt) vor einem Jahr auf Mias Blog entdeckt habe. Da ich den russischen Zupfkuchen schon so sehr liebe und mein Freund auf weiße Schokolade steht und ich auf Himbeeren war klar, dass wir den mal ausprobieren müssen.

Der Teig ist schön weich und schmeckt herrlich nach weißer Schokolade, absolute Nachback-Empfehlung!

 

Zupfkuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren


 




Zutaten
Teig
100 g weiße Schokolade
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
300 g Mehl
2 TL Backpulver

Füllung
500 g Magerquark
3 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Vanillezucker
300 g TK-Himbeeren

Zubereitung
Die weiße Schokolade in Stücke brechen und schmelzen lassen (entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle - letzteres ist zur Zeit meine Methode).
Butter, Zucker und Ei in der Küchenmaschine cremig rühren. Mehl und Backpulver langsam unter den Teig rühren, zum Schluss noch die Schokolade zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Ca. 1/4 vom Teig für die Streusel beiseite legen. Den restlichen Teig ausrollen und in eine Springform legen.

Die Himbeeren mit 2 EL des Vanillepuddingpulvers bestreuen. Das verbleibende Puddingpulver mit Quark, Eiern, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Himbeeren unterheben und in die Springform füllen. Zum Schluss noch den beiseite gestellten Teig in Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. eine Stunde backen.

Sonntag, 24. Juni 2012

Pilzbrot

Heute gibt's mal wieder was neues aus der Küche. Ein super leckeres Pilzbrot, das sich gut als Vorspeise oder als Mitternachtssnack eignet.


Zutaten für eine Kastenform:
300 g Champignons
Öl
150 g gewürfelter Speck
Pfeffer
180 g Mehl
2 TL Backpulver
3 Eier
50 ml Milch
150 g geriebener Gouda (oder Emmentaler)

Zubereitung
Pilze in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl braten. Speckwürfel dazu geben, ebenfalls anbraten und pfeffern.
Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Eier und Milch in die Mulde geben und zu einem Teig rühren. Den geriebenen Käse, Champignons und Speck unterrühren.
In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und im vorgeheizten 180°C heißen Ofen ca. 35 Minuten backen.

Der Teig ist relativ zäh, fast wie ein Spätzle-Teig. Ich dachte beim ersten mal schon ich hätte etwas falsch gemacht, aber das Brot hat wirklich lecker geschmeckt.
Hab auch schon mal die vegetarische Variante (also ohne Speck) gemacht - schmeckt natürlich auch lecker! ;-)
Ich hoffe ich werde jetzt auch wieder öfter schreiben - nur Motivtorten stehen momentan nicht auf meinem Plan. Oft macht eine Motivtorte so viel Aufwand, dass ich dann lieber auf bewährte Rührteige setze, vor allem da man bei der Auswahl sowieso eingeschränkt ist (keine Sahne, etc.). Darauf habe ich zur Zeit einfache keine Lust und ich möchte gerne mal wieder neue Rezepte ausprobieren.

Noch einen schönen Sonntag-Abend!
Chrissi

Donnerstag, 8. März 2012

Unter anderen Umständen

Nach einer Blog-Pause melde ich mich nun wieder... Ab sofort jedoch unter anderen Umständen!

... denn bei mir hat sich einiges geändert:
Ich bin mit meinem Studium fertig, habe einen tollen Job und eine gemeinsame Wohnung mit meinem Freund.
Vom Ausziehen habe ich schon lange geträumt, daher habe ich schon früh angefangen Dinge zu kaufen, bzw. mich über manche Sachen zu informieren - hauptsächlich Küchen-Equipment  ;-) Über einen Esstisch muss man sich ja auch nicht großartig informieren - hübsch aussehen muss er und wackeln sollte er auch nicht... Noch dazu wäre ein Tisch zu groß um ihn einfach mal so "auf Vorrat" zu kaufen.

So habe ich mich jedenfalls im Voraus schon über Küchenmaschinen informiert. Habe überlegt ob ich eine Küchenmaschine (vielseitiger, mehr Power) kaufe oder einen Handmixer (flexibler)... Beim Handmixer hätte ich auf jeden Fall einen mit einer Halterung gekauft - wer will denn schon beim Kuchenteig-Rühren das Ding die ganze Zeit in der Hand halten. Ich habe mich aber dann für eine Küchenmaschine entschieden. Eine Kitchen-Aid ist zwar ganz hübsch, aber absolut überteuert! Daher habe ich mir eine Bosch Mum zugelegt. Grundsolide und für den Anfang perfekt! Die wurde auch schon fleißig benutzt und ich mag sie auch ganz gerne!
Nur das Zubehör habe ich noch nicht ausprobiert, aber das kommt auch noch.

Jedenfalls hatte mein Schatz gestern Geburtstag und da musste natürlich ein Kuchen her!
Da er gerne Erdnüsse mag und ich erst vor kurzem ein leckeres Rezept in einer Zeitschrift (die bei mir in der Arbeit auslag) gelesen habe, musste ich das gleich ausprobieren.
Die Creme oben drauf hat was von Snickers! Wirklich lecker.

Erdnuss (- Karamell) - Kuchen



Für den Boden 400 g Zartbitterschokolade (laut Rezept 200 g, hat jedoch bei mir nicht gereicht) mit 100 g Butter im Wasserbad schmelzen. 100 g gehackte Erdnüsse und 200 g Cornflakes untermischen, auf ein (mit Alufolie ausgelegtes) Backblech streichen und auskühlen lassen.

Für die Creme 400 g Sahne steif schlagen. 350 g Doppel-Frischkäse, 350 g Erdnussbutter mit 150 g Puderzucker verrühren, die geschlagene Sahne unterheben. Auf den Boden streichen und kühl stellen.

Für die Karamell-Verzierung, die ich weggelassen habe:
100 g Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. 50 g Erdnüsse dazugeben. Auf eine Alufolie geben, in Stücke brechen und den Kuchen damit garnieren.


Als ich den Kuchen gemacht habe ist mir wieder bewusst geworden, dass ich nicht mehr zuhause wohne. War doch ganz klar dass ich Erdnüsse kaufe und diese dann zuhause schälen und hacken werde. Logisch, oder? Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, dass ich überhaupt keinen Nusshacker habe. War ja früher selbstverständlich, dass einfach alles vorhanden ist!
Aber .... ich habe ja so eine wundervolle Küchenmaschine! Dann mach ich eben die Nüsse mit meinem Mixer klein. Gar kein Problem also! ... einfach nur andere Umstände!

Sonntag, 6. November 2011

meine erste Hochzeitstorte!!

Ich hatte diese Woche die große Ehre eine Hochzeitstorte zu gestalten!
... und dafür habe ich zum ersten Mal Rosen aus Blütenpaste gemacht. Also gleich zwei Premieren!

Das Brautpaar hat sich zwei einzelne Torten von mir gewünscht. Zum einen ein modelliertes Brautpaar mit vielen vielen Herzen - ähnlich meiner Torte zum Jahrestag - und zum anderen eine Torte mit Rosen. Also habe ich zuerst mal getestet ob ich überhaupt hübsche Rosen machen kann. War richtig viel Arbeit, aber ist doch ganz hübsch geworden!?


Bin echt stolz auf diese Rose! Dass sie beim ersten Versuch gleich so hübsch wird, hätte ich gar nicht gedacht. Deswegen darf sie jetzt auch auf meinem Schreibtisch stehen und wird immer wieder von mir bewundert ;-)

Als nächstes ging es dann um das Modellieren des Brautpaares! Oh Gott, immer diese Figuren! Die Frau war ja ganz einfach, die hat ja auch nen schönen Rock an und somit viel Auflagefläche zum stehen... Aber der Mann!!! Er wollte einfach nicht stehen bleiben. Und da er dann auch noch durch die Zahnstocher die ich ihm in die Füße gesteckt habe zu klein wurde musste ich ihn noch mal modellieren... Dann hat es aber gepasst.
Gibt's denn irgendeinen Trick, dass die Figuren besser stehen!? Oder ist das einfach Glückssache?


Damit das Brautpaar eine ebene Fläche zum stehen hat und nicht durch das Gewicht im Kuchen einsinkt, habe ich sie auf eine kleine Platte gestellt.

So sah dann die erste fertige Torte aus:


Die zweite Torte ist aber mein Favorit, v.a. wegen der Rosen auf die ich sooo stolz bin! Habe dafür auch extra noch Rosenblatt-Ausstecher gekauft. Ich wäre fast etwas geizig gewesen und hätte die Ausstecher ohne Prägestempel gekauft, weil man ja die Rillen auch selber irgendwie reindrücken kann, bla bla... Aber mein Freund hat mich dann dazu überredet und ich bin ihm so unendlich dankbar! Bei den vielen Blättern wäre ich total durchgedreht!

Seht selbst:




Ich war wirklich glücklich als die Torten fertig waren, weil es doch ganzschön anstrengend und nervenaufreibend war - es sollte ja auch alles perfekt werden!
... ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit mir!

Liebe Grüße
Chrissi

Sonntag, 30. Oktober 2011

leckerer Rum-Kuchen

Dieser Kuchen ist zwar schon gegessen, da ich ja eine Weile nicht gebloggt habe, aber ich möchte ihn euch trotzdem nicht vorenthalen!


Rum-Kuchen
Zutaten für eine Kastenform
200 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
125 g Stärkemehl
125 g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Kakao
125 gem. Haselnüsse
100 g grob gehackte Zartbitter-Schokolade
5 EL Rum
2 TL lösliches Kaffeepulver
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Puderzucker
Schokoladenguss
15 g geröstete gehackte Haselnüsse

Zubereitung
Butter, Zucker und Eier cremig rühren. Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao mischen und esslöffelweise unter die Butter rühren. Haselnüsse und Schokolade unterheben. In zwei eine Kastenform füllen und im vorgeheizten Ofen bei ca. 180°C ca. 60 Minuten backen.
Rum, Kaffeepulver und beide Zuckersorten verrühren. Mit einer Gabel Löcher in den heißen Kuchen stechen. Mit dem Rum-Zucker-Gemisch beträufeln, abkühlen lassen. Schokoguss im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen, mit den gerösteten Haselnüssen bestreuen.

Mein Tipp
Ich röste Nüsse immer im Ofen. In der Pfanne brennen sie mir teilweise an und werden bitter.
Dazu einfach die gehackten Nüsse auf einen Teller geben und ca. 10 Minuten zum Kuchen in den heißen Ofen stellen, eventuell die Nüsse mal durchrühren/umdrehen.


Der Kuchen schmeckt genial! Müsst ihr unbedingt mal ausprobieren.

Liebe Grüße
Chrissi

Donnerstag, 27. Oktober 2011

weitere Fondant-Kurse

Ein weiterer Kurs war ja geplant, aber dann hat sich das herumgesprochen und es wollten noch mehr Freundinnen  das Dekorieren von Torten ausprobieren. ;-)
Was dabei herausgekommen ist kann sich wirklich sehen lassen!
... und Spaß gemacht hat's auch immer!




Liebe Grüße
Chrissi

Sonntag, 18. September 2011

Überraschungs-Torte

Da meine Schwester nun 4 Wochen Urlaub in den USA macht, habe ich ihr zum Abschied noch eine Überraschungs-Torte gebacken.


Der Freund meiner Schwester hat gleich ein paar Fotos davon gemacht und sie waren ganz begeistert weil die Torte doch so hübsch aussieht.


Soweit so gut.
Es sind genügend Fotos geschossen. Er packt seine Kamera wieder ein, alle versammeln sich am Tisch und die Torte wird angeschnitten (von meiner Schwester).
Und dann kam die Überraschung...

"OOOOOOOHHHHH, schau mal!!! Hol die Kamera wieder her!"


Überraschung geglückt! ;-)

Grundlage hierfür war wieder mal ein Rührkuchen - das Rezept habe ich von meiner Mama.

Komtess-Kuchen
250 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
4 Eier
abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange (ich hab das Dr. Oetker Päckchen genommen)
150 g Mehl
150 g Speisestärke
1 TL Backpulver

Die weiche Butter oder Margarine cremig rühren. Zucker, Eier und Orangenschalen hinzugeben und gut verrühren.
Speisestärke sieben, mit dem Mehl und Backpulver vermischen. Esslöffelweise unterrühren.

Nun kann man diesen Teig in eine Kastenform füllen und bei 200°C ca. 80 Minuten backen.
Oder aber man teilt den Teig auf:
2/7 davon (ca. 30%) bleiben ohne Farbe.
2/7 des Teiges werden blau gefärbt - am besten nimmt man hierzu Pastenfarben, mit den flüssigen Farben aus dem Supermarkt wird man glaube ich nicht so glücklich, da sie nicht so intensiv färben...
3/7 (ca. 40%) des Teiges färbt man rot.


Ich habe meinen Tortenring auf den kleisten Durchmesser eingestellt (16 cm) und habe meine Teige nacheinander gebacken. Ich glaube die waren bei 190°C 20-25 Minuten im Ofen.

Wer keine Lust hat seinen Tortenring auslaufsicher mit Backpapier auszulegen fettet die Form ein, und stellt seinen Kuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes (ebenes!) Blech. Ein wenig Teig läuft dabei schon heraus, aber nicht dramatisch:


Dann muss eigentlich nur noch der rote Boden zweimal und der weiße Boden einmal durchgeschnitten werden.
Aus dem Blauen schneidet man einen Kreis aus, so dass außen ein Rand in gewünschter Breite übrig bleibt (bei meinem 16 cm Kuchen war es ein 2,5 cm breiter Rand). Das Innere darf man gleich mal essen und feststellen wie lecker der Kuchen doch geworden ist!
Aus einem der roten Böden und einem der weißen schneidet man einen Kreis der gleichen Größe aus und probiert aber nun den äußeren Rand ;-)
Wenn alles für gut befunden wurde setzt man alles mit Marmelade zusammen.
Auf einen Roten setzt man einen weißen Boden, darauf nochmal einen Roten.


Dann setzt man am besten erst den blauen Ring oben drauf, da dieser recht zerbrechlich ist. Diesen streicht man auch am inneren Rand gut mit Marmelade ein und setzt in das Loch zuerst den weißen, dann den roten Kreis.

Damit der Kuchen auch eine richtige Überraschung ist umhüllt man ihn mit einer Creme (ich habe einfach nur Sahne steif geschlagen).

Und weils so schön war, nochmal zum Abschluss das Bild des angeschnittenen Kuchens:

Mittwoch, 31. August 2011

Meine ersten Fondant-Kurse

Hallo meine Lieben!
Diesen Monat habe ich zum ersten mal Fondant-Kurse für Freunde - naja, eher Freundinnen - gegeben. Bei meinen Teilnehmerinnen kam das wirklich super an. Meine Torten kennt ja im Bekanntenkreis doch schon jeder und der ein oder andere möchte das selbst auch gerne einmal ausprobieren. Da ich bereits einiges an Werkzeug angesammelt habe dachte ich mir ich stelle Werkzeug, die wichtigsten Zutaten und mein Wissen zur Verfügung und gebe einen Kurs.
Die Ergebnisse könnt ihr hier sehen:



Beim ersten Kurs habe ich meine Torte noch parallel gestaltet. Dabei habe ich aber festgestellt, dass das viel zu stressig ist. Schließlich will ich meinen Teilnehmern helfend zur Seite stehen.
Beim zweiten Kurs habe ich also die Torte vorbereitet und als Anschauungsobjekt genutzt.

Das Fazit der Teilnehmerinnen war stets, dass sie den Aufwand der dahinter steckt total unterschätzt hatten.

Im September wird es dann noch einen letzten Kurs geben. Dann sind (vorerst) alle Interessenten bedient!

Liebe Grüße
Chrissi

Samstag, 13. August 2011

Pralinen

Nach längerer Abwesenheit finde ich nun endlich die Zeit um noch etwas nachzutragen: die Muttertags-Pralinen, die mein Freund und ich für unsere Mütter gemacht haben. Dieses mal habe ich jedoch Hohlkörper im Internet bestellt, da die letzten Pralinen viel zu groß waren - Pralinen müssen einfach klein sein.

Die Nuss-Nougat-Becher haben damals ebenso wie die Herrenbecher absolut überzeugt, daher waren diese wieder an der Reihe. Für diese Art von Pralinen (also mit Stückchen) eignen sich jedoch Pralinen-Schalen weitaus besser, da die Öffnung bei unseren Hohlkörpern doch recht klein waren und die Nüsse, bzw. die Kirsch-Stückchen einfach nicht durch den Spritzbeutel wollten.


Neben diesen haben wir dann noch Trüffelpralinen gemacht.
Trüffelpralinen
Dazu schmilzt man zuerst 250 g Zartbitterschokolade. Die abgekühlte Schokolade wird dann unter eine Butter-Puderzuckermischung gerührt (125 g Butter mit 2 EL gesiebtem Puderzucker verrühren) und mit etwas Amaretto abgeschmeckt.

Die Öffnungen der Hohlkörper werden dann mit Kuvertüre verschlossen.
Die fertigen Pralinen werden noch in Kuvertüre getaucht, eventuell spritzt man ein wenig Schokolade  darüber.


Für die Pralinen in der unteren Reihe haben wir etwas Kuvertüre in die Handfläche gegeben und die Pralinen darin gerollt. So bekommen sie dieses Muster. Dabei darf die Kuvertüre aber nicht mehr zu warm sein, sonst trocknet sie zu langsam und verfließt wieder.

Nett verpackt haben wir diese dann verschenkt.


Die Pralinen haben wirklich hervorragend geschmeckt und sie waren wie Pralinen eben sein sollten: klein und fein!

Samstag, 9. Juli 2011

Tauftorte

Jetzt muss ich mich doch kurz aus meiner Pause melden: Hier ist die Tauftorte die ich für mein Patenkind gemacht habe.



Unter dem Fondant ist ein ganz einfacher Rührkuchen. Diesmal ohne Füllung und sonstigen Schnick-Schnack. Das fand ich bei den heutigen Temperaturen auch ganz angenehm ;-)
Und damit der Fondant auch kleben bleibt habe ich den Kuchen mit Quittengelee eingestrichen.


Den Teddy habe ich abends beim fernsehen modelliert.
Zuerst nur den Körper - da hab ich gleich noch einen Zahnstocher reingesteckt für den Kopf - eine Nacht zum Trocknen stehen lassen, damit er nicht nach hinten kippt wie meine andere Figur.
Am nächsten Tag hab ich dann Arme, Beine, Kopf und Ohren gemacht.
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