Wie versprochen gibt es hier mein selbstgemachtes Sauerteig-Brot auch noch auf dem Blog:
Wie gut das gerochen hat, kann man auf dem Foto leider nur erahnen. ;-)
Für ein Sauerteig-Brot braucht man natürlich etwas Zeit. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Zuerst muss der Sauerteig angesetzt werden und 16 Stunden gehen. Danach geht es erst wirklich los.
Ich mache das immer am Vorabend, das sind nur ein paar Handgriffe und recht schnell erledigt:
Für 1 Brot plus ein bisschen was zum Weiterführen des Sauerteigs
250 g Roggenmehl Typ 1150
200 g lauwarmes Wasser
50 g Anstellgut (fertiger Sauerteig)
Alles miteinander verrühren - es entsteht ein sehr fester Teig - am besten geht das mit einer Küchenmaschine, da sich der Handrührer mit Brotteigen sehr schwer tut. Den Ofen heize ich währenddessen auf ca. 40°C auf - auf keinen Fall zu warm machen - sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist wieder ausschalten. Es geht dabei nur darum, dass eine angenehme Wärme im Ofen ist, so dass ein feuchtes Klima entsteht, wenn nun die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt in den Ofen kommt. Die Ofenscheibe beschlägt nach einer Zeit, dann weiß man, dass das Klima genau richtig ist. Wie gesagt: nur kurz eine höhere Temperatur herstellen, danach bleibt der Ofen für die nächsten 16 Stunden aus. So lange reift nun der Sauerteig.
Nach 16 Stunden werden 450 g des hergestellten Sauerteigs abgenommen. Der restliche Sauerteig kommt in einer kleinen Dose wieder zurück in den Kühlschrank und wird als Sauerteig-Ansatz für das nächste mal aufgehoben.
450 g gereifter Sauerteig (s.o.)
180 g Roggenmehl Typ 1150
250 g Weizenmehl Typ 1050
30 g Sonnenblumenkerne
30 g Sesam
30 g Leinsamen
15 g Salz
5 g Brotgewürz
300 g lauwarmes Wasser
20 g Hefe (frische Würfel-Hefe)
Die Hefe im Wasser auflösen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, ca. 10 Minuten kneten und 1 Stunde gehen lassen. Den Brotteig aus der Schüssel nehmen, nochmals gut durchkneten und zu einem Brotlaib formen. Dieser darf nun nochmals 30 Minuten ruhen. Währenddessen schon mal den Ofen entweder inkl. Backstein oder mit dem Backblech auf 250°C aufheizen.
Das Brot ca. 2 cm tief einschneiden, auf dem Backstein oder dem Backblech (mit Backpapier) in den Ofen geben und gleich in der Anfangsphase durch das Einspritzen von Wasser ein feuchtes Klima erzeugen. So bildet sich vorerst noch keine Kruste und das Brot kann noch etwas aufgehen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200°C herunterdrehen. Nach der Hälfte der Backzeit - nach insgesamt ca. 25-30 Minuten - die Ofentüre für eine Minute einen Spalt breit öffnen damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Nun wird trocken weitergebacken um eine schöne Kruste zu erhalten.
Nach weiteren 25-30 Minuten (insgesamt 50-60 Minuten) ist das Brot dann fertig.
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Donnerstag, 20. April 2017
Dienstag, 24. Januar 2017
Winterkuchen - eine selbstgemachte Backmischung
Wie ich in meinem letzten Post bereits geschrieben habe, habe ich selbstgemachte Kuchen-Backmischungen zu Weihnachten geschenkt bekommen. Als erstes habe ich den Winterkuchen getestet.
Die Zutaten der Backmischung
250 g Mehl
Prise Salz
Lebkuchengewürz
Backpulver
Vanillezucker
100 g Zucker, braun
100 g Zucker
60 g gemahlene Mandeln
50 g Haferflocken
25 g Schokotropfen
100 g Nüsse, gehackt
Die trockenen Zutaten werden der Reihe nach in ein schönes Glas geschichtet und das Rezept dazu auf einen Anhänger oder eine Karte geschrieben - so sieht es richtig süß aus. Es müssen dann nur noch die frischen Zutaten wie Eier, Butter oder Margarine und Rum dazu gegeben werden:
Das kommt noch dazu:
250 g Butter oder Margarine
4 Eier
1 TL Rum
Backmischung einfach mit den frischen Zutaten zu einem dicklichen Rührteig verrühren und in Muffinförmchen oder eine Kastenkuchenform füllen.Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen.
Muffins haben eine Backzeit von ca. 15-20 Minuten, ein Kuchen 40-50 Minuten.
Mit dem Lebkuchengewürz und den gehackten Nüssen wird es richtig winterlich - was zu den Minusgraden aktuell richtig gut passt.
Dieser Kuchen fällt in die Kategorie: einfach und richtig lecker!
Die Zutaten der Backmischung
250 g Mehl
Prise Salz
Lebkuchengewürz
Backpulver
Vanillezucker
100 g Zucker, braun
100 g Zucker
60 g gemahlene Mandeln
50 g Haferflocken
25 g Schokotropfen
100 g Nüsse, gehackt
Die trockenen Zutaten werden der Reihe nach in ein schönes Glas geschichtet und das Rezept dazu auf einen Anhänger oder eine Karte geschrieben - so sieht es richtig süß aus. Es müssen dann nur noch die frischen Zutaten wie Eier, Butter oder Margarine und Rum dazu gegeben werden:
Das kommt noch dazu:
250 g Butter oder Margarine
4 Eier
1 TL Rum
Backmischung einfach mit den frischen Zutaten zu einem dicklichen Rührteig verrühren und in Muffinförmchen oder eine Kastenkuchenform füllen.Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen.
Muffins haben eine Backzeit von ca. 15-20 Minuten, ein Kuchen 40-50 Minuten.
Mit dem Lebkuchengewürz und den gehackten Nüssen wird es richtig winterlich - was zu den Minusgraden aktuell richtig gut passt.
Dieser Kuchen fällt in die Kategorie: einfach und richtig lecker!
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Ein Lebenshauch auf meinem Blog - Walnuss-Cantuccini
Gerade so schaffe ich es dieses Jahr noch ein Rezept zu
präsentieren. Weihnachten steht vor der Tür und was braucht man neben Glühwein, Lichtern und dem Christbaum? Natürlich Weihnachtsduft
aus der Plätzchenbäckerei!
Bei mir duftete es dieses Jahr nach Walnuss-Cantuccini - mit den Nüssen aus dem elterlichen Garten sogar regional angehaucht.
Bei mir duftete es dieses Jahr nach Walnuss-Cantuccini - mit den Nüssen aus dem elterlichen Garten sogar regional angehaucht.
Für ca. 80 Stück
50 g Marzipanrohmasse
250 g Mehl
1 TL Backpulver
180 g Zucker
1 Päck. Vanillezucker
1,5 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
25 g Butter
2 Eier
200 g Walnusskerne
Zubereitung
Marzipan klein würfeln. Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben. Zucker, Vanillezucker, Lebkuchengewürz, Salz, Butter, Marzipan und Eier zugeben undzu einem glatten Teig kneten. Walnüsse unterkneten und den Teig zu vier Rollen (ca. 35 cm Länge) formen. In Frischhaltefolie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.
Die vier Rollen auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Kurz aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der Schnittfläche wieder auf das Backblech legen und 8-10 Minuten weiterbacken.
Ich wünsche frohe und auch ruhige Weihnachten!
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Picasso-Torte
Juhu, endlich gibt's mal wieder was zu lesen und zu kucken hier!!
Ich hab eine leckere Picasso-Torte gemacht:
Für den Biskuit
4 Eier
200 g Zucker
100 g Speisestärke
100 g Mehl
Biskuitteig herstellen und in einer Springform bei 190°C 40-50 Minuten backen.
Biskuitteig nochmal machen, eine Hälfe auf eine Hälfe von einem Backblech geben, die andere Hälfte mit Kakaopulver dunkel einfärben und ebenfalls auf das Backblech geben. Bei 190 °C ca. 30 Minuten backen.
(Von dem Backblech-Biskuit habe ich jedoch nur ca. 1/3 gebraucht.)
Buttercreme
1 Vanillepudding
250 g Butter
Vanillepudding kochen, abkühlen lassen.
Butter und Vanillezucker sollten beide Zimmertemperatur haben. Butter schaumig schlagen, dann den Pudding löffelweise unterrühren.
Für die Füllung / Verzierung
100 g Nougatschokolade
100 g gehackte Mandeln
1 Dose Pfirische
200 g Marzipan
Puderzucker
Aprikosenmarmelade
Johannisbeermarmelade
Schokoladenguss
Zubereitung
Die Nougatschokolade in kleine Stückchen schneiden, ebenso den Blech-Biskuit. Die Schokolade, die Biskuit-Würfel und Mandeln mit ca. 2/3 der Buttercreme vermengen.
Den Springform-Biskuit einmal durchschneiden und den oberen Boden vorsichtig in eine Schüssel (oder Charlotten-Form) drücken. Die Füllung hineingeben. und die Pfirsiche reindrücken. Den unteren Boden aufsetzen. Für eine Weile in den Kühlschrank stellen, dann stürzen.
Mit der übrigen "normalen" Buttercreme die Kuppel bestreichen.
Arbeitsfläche mit gesiebtem Puderzucker bestäuben, Marzipan ausrollen und über die Torte legen.
Mit Schokoladenguss und Marmelade verzieren.
Sonntag, 15. Juli 2012
Double-Chocolate-Cookies
Meine Schwester war dieses Wochenende zu Besuch und hat als Mitbringsel super leckere Cookies mitgebracht. Diese habe ich vor ca. 1 Jahr auch schon einmal gemacht, eigentlich dachte ich, dass ich das Rezept schon längst gepostet hätte - aber so reiche ich es eben nach und gebe eine absolute Nachback-Empfehlung!
Double-Chocolate-Cookies
Zutaten für 20 Cookies
90 g Butter
300 g Zartbitterschokolade
200 g weiße Schokolade
2 Eier
140 g Zucker
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker
Zubereitung
Butter und Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Salz und Vanillezucker zugeben und nach und nach mit der Schoko-Buttermischung zu einem weichen Teig verrühren. Die weiße Schokolade in kleine Stücke hacken und unterheben. Den Teig ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Den Teig esslöffelweise mit viel Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Im vorgeheizten Ofen bei 140°C ca. 17 Minuten backen und genießen!
... was wir dann noch mit den Cookies angestellt haben, verrate ich im nächsten Blog-Eintrag! ;-)
Double-Chocolate-Cookies
Zutaten für 20 Cookies
90 g Butter
300 g Zartbitterschokolade
200 g weiße Schokolade
2 Eier
140 g Zucker
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker
Zubereitung
Butter und Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Salz und Vanillezucker zugeben und nach und nach mit der Schoko-Buttermischung zu einem weichen Teig verrühren. Die weiße Schokolade in kleine Stücke hacken und unterheben. Den Teig ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Den Teig esslöffelweise mit viel Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Im vorgeheizten Ofen bei 140°C ca. 17 Minuten backen und genießen!
... was wir dann noch mit den Cookies angestellt haben, verrate ich im nächsten Blog-Eintrag! ;-)
Mittwoch, 4. Juli 2012
Nachgemacht - Zupfkuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren
Neben dem Pilzbrot, möchte ich auch noch einen Kuchen nachreichen, den ich während meiner Abwesenheit gebacken habe.
Uiuiui - jetzt wo ich das so recherchiere: Der Kuchen stand ein ganzes Jahr auf meiner Nachback-Liste. Ich hoffe ich komme jetzt öfter zum Nachbacken von neuen (!) Rezepten.
Es handelt sich dabei um einen Zupfkuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren, den ich (wie schon erwähnt) vor einem Jahr auf Mias Blog entdeckt habe. Da ich den russischen Zupfkuchen schon so sehr liebe und mein Freund auf weiße Schokolade steht und ich auf Himbeeren war klar, dass wir den mal ausprobieren müssen.
Der Teig ist schön weich und schmeckt herrlich nach weißer Schokolade, absolute Nachback-Empfehlung!
Zutaten
Teig
100 g weiße Schokolade
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
300 g Mehl
2 TL Backpulver
Füllung
500 g Magerquark
3 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Vanillezucker
300 g TK-Himbeeren
Zubereitung
Die weiße Schokolade in Stücke brechen und schmelzen lassen (entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle - letzteres ist zur Zeit meine Methode).
Butter, Zucker und Ei in der Küchenmaschine cremig rühren. Mehl und Backpulver langsam unter den Teig rühren, zum Schluss noch die Schokolade zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Ca. 1/4 vom Teig für die Streusel beiseite legen. Den restlichen Teig ausrollen und in eine Springform legen.
Die Himbeeren mit 2 EL des Vanillepuddingpulvers bestreuen. Das verbleibende Puddingpulver mit Quark, Eiern, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Himbeeren unterheben und in die Springform füllen. Zum Schluss noch den beiseite gestellten Teig in Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. eine Stunde backen.
Uiuiui - jetzt wo ich das so recherchiere: Der Kuchen stand ein ganzes Jahr auf meiner Nachback-Liste. Ich hoffe ich komme jetzt öfter zum Nachbacken von neuen (!) Rezepten.
Es handelt sich dabei um einen Zupfkuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren, den ich (wie schon erwähnt) vor einem Jahr auf Mias Blog entdeckt habe. Da ich den russischen Zupfkuchen schon so sehr liebe und mein Freund auf weiße Schokolade steht und ich auf Himbeeren war klar, dass wir den mal ausprobieren müssen.
Der Teig ist schön weich und schmeckt herrlich nach weißer Schokolade, absolute Nachback-Empfehlung!
Zupfkuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren
Zutaten
Teig
100 g weiße Schokolade
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
300 g Mehl
2 TL Backpulver
Füllung
500 g Magerquark
3 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Vanillezucker
300 g TK-Himbeeren
Zubereitung
Die weiße Schokolade in Stücke brechen und schmelzen lassen (entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle - letzteres ist zur Zeit meine Methode).
Butter, Zucker und Ei in der Küchenmaschine cremig rühren. Mehl und Backpulver langsam unter den Teig rühren, zum Schluss noch die Schokolade zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Ca. 1/4 vom Teig für die Streusel beiseite legen. Den restlichen Teig ausrollen und in eine Springform legen.
Die Himbeeren mit 2 EL des Vanillepuddingpulvers bestreuen. Das verbleibende Puddingpulver mit Quark, Eiern, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Himbeeren unterheben und in die Springform füllen. Zum Schluss noch den beiseite gestellten Teig in Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. eine Stunde backen.
Sonntag, 24. Juni 2012
Pilzbrot
Heute gibt's mal wieder was neues aus der Küche. Ein super leckeres Pilzbrot, das sich gut als Vorspeise oder als Mitternachtssnack eignet.
Zutaten für eine Kastenform:
300 g Champignons
Öl
150 g gewürfelter Speck
Pfeffer
180 g Mehl
2 TL Backpulver
3 Eier
50 ml Milch
150 g geriebener Gouda (oder Emmentaler)
Zubereitung
Pilze in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl braten. Speckwürfel dazu geben, ebenfalls anbraten und pfeffern.
Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Eier und Milch in die Mulde geben und zu einem Teig rühren. Den geriebenen Käse, Champignons und Speck unterrühren.
In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und im vorgeheizten 180°C heißen Ofen ca. 35 Minuten backen.
Der Teig ist relativ zäh, fast wie ein Spätzle-Teig. Ich dachte beim ersten mal schon ich hätte etwas falsch gemacht, aber das Brot hat wirklich lecker geschmeckt.
Hab auch schon mal die vegetarische Variante (also ohne Speck) gemacht - schmeckt natürlich auch lecker! ;-)
Ich hoffe ich werde jetzt auch wieder öfter schreiben - nur Motivtorten stehen momentan nicht auf meinem Plan. Oft macht eine Motivtorte so viel Aufwand, dass ich dann lieber auf bewährte Rührteige setze, vor allem da man bei der Auswahl sowieso eingeschränkt ist (keine Sahne, etc.). Darauf habe ich zur Zeit einfache keine Lust und ich möchte gerne mal wieder neue Rezepte ausprobieren.
Noch einen schönen Sonntag-Abend!
Chrissi
Zutaten für eine Kastenform:
300 g Champignons
Öl
150 g gewürfelter Speck
Pfeffer
180 g Mehl
2 TL Backpulver
3 Eier
50 ml Milch
150 g geriebener Gouda (oder Emmentaler)
Zubereitung
Pilze in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl braten. Speckwürfel dazu geben, ebenfalls anbraten und pfeffern.
Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Eier und Milch in die Mulde geben und zu einem Teig rühren. Den geriebenen Käse, Champignons und Speck unterrühren.
In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und im vorgeheizten 180°C heißen Ofen ca. 35 Minuten backen.
Der Teig ist relativ zäh, fast wie ein Spätzle-Teig. Ich dachte beim ersten mal schon ich hätte etwas falsch gemacht, aber das Brot hat wirklich lecker geschmeckt.
Hab auch schon mal die vegetarische Variante (also ohne Speck) gemacht - schmeckt natürlich auch lecker! ;-)
Ich hoffe ich werde jetzt auch wieder öfter schreiben - nur Motivtorten stehen momentan nicht auf meinem Plan. Oft macht eine Motivtorte so viel Aufwand, dass ich dann lieber auf bewährte Rührteige setze, vor allem da man bei der Auswahl sowieso eingeschränkt ist (keine Sahne, etc.). Darauf habe ich zur Zeit einfache keine Lust und ich möchte gerne mal wieder neue Rezepte ausprobieren.
Noch einen schönen Sonntag-Abend!
Chrissi
Donnerstag, 8. März 2012
Unter anderen Umständen
Nach einer Blog-Pause melde ich mich nun wieder... Ab sofort jedoch unter anderen Umständen!
... denn bei mir hat sich einiges geändert:
Ich bin mit meinem Studium fertig, habe einen tollen Job und eine gemeinsame Wohnung mit meinem Freund.
Vom Ausziehen habe ich schon lange geträumt, daher habe ich schon früh angefangen Dinge zu kaufen, bzw. mich über manche Sachen zu informieren - hauptsächlich Küchen-Equipment ;-) Über einen Esstisch muss man sich ja auch nicht großartig informieren - hübsch aussehen muss er und wackeln sollte er auch nicht... Noch dazu wäre ein Tisch zu groß um ihn einfach mal so "auf Vorrat" zu kaufen.
So habe ich mich jedenfalls im Voraus schon über Küchenmaschinen informiert. Habe überlegt ob ich eine Küchenmaschine (vielseitiger, mehr Power) kaufe oder einen Handmixer (flexibler)... Beim Handmixer hätte ich auf jeden Fall einen mit einer Halterung gekauft - wer will denn schon beim Kuchenteig-Rühren das Ding die ganze Zeit in der Hand halten. Ich habe mich aber dann für eine Küchenmaschine entschieden. Eine Kitchen-Aid ist zwar ganz hübsch, aber absolut überteuert! Daher habe ich mir eine Bosch Mum zugelegt. Grundsolide und für den Anfang perfekt! Die wurde auch schon fleißig benutzt und ich mag sie auch ganz gerne!
Nur das Zubehör habe ich noch nicht ausprobiert, aber das kommt auch noch.
Jedenfalls hatte mein Schatz gestern Geburtstag und da musste natürlich ein Kuchen her!
Da er gerne Erdnüsse mag und ich erst vor kurzem ein leckeres Rezept in einer Zeitschrift (die bei mir in der Arbeit auslag) gelesen habe, musste ich das gleich ausprobieren.
Die Creme oben drauf hat was von Snickers! Wirklich lecker.
Erdnuss (- Karamell) - Kuchen
Für den Boden 400 g Zartbitterschokolade (laut Rezept 200 g, hat jedoch bei mir nicht gereicht) mit 100 g Butter im Wasserbad schmelzen. 100 g gehackte Erdnüsse und 200 g Cornflakes untermischen, auf ein (mit Alufolie ausgelegtes) Backblech streichen und auskühlen lassen.
Für die Creme 400 g Sahne steif schlagen. 350 g Doppel-Frischkäse, 350 g Erdnussbutter mit 150 g Puderzucker verrühren, die geschlagene Sahne unterheben. Auf den Boden streichen und kühl stellen.
Für die Karamell-Verzierung, die ich weggelassen habe:
100 g Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. 50 g Erdnüsse dazugeben. Auf eine Alufolie geben, in Stücke brechen und den Kuchen damit garnieren.
Als ich den Kuchen gemacht habe ist mir wieder bewusst geworden, dass ich nicht mehr zuhause wohne. War doch ganz klar dass ich Erdnüsse kaufe und diese dann zuhause schälen und hacken werde. Logisch, oder? Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, dass ich überhaupt keinen Nusshacker habe. War ja früher selbstverständlich, dass einfach alles vorhanden ist!
Aber .... ich habe ja so eine wundervolle Küchenmaschine! Dann mach ich eben die Nüsse mit meinem Mixer klein. Gar kein Problem also! ... einfach nur andere Umstände!
... denn bei mir hat sich einiges geändert:
Ich bin mit meinem Studium fertig, habe einen tollen Job und eine gemeinsame Wohnung mit meinem Freund.
Vom Ausziehen habe ich schon lange geträumt, daher habe ich schon früh angefangen Dinge zu kaufen, bzw. mich über manche Sachen zu informieren - hauptsächlich Küchen-Equipment ;-) Über einen Esstisch muss man sich ja auch nicht großartig informieren - hübsch aussehen muss er und wackeln sollte er auch nicht... Noch dazu wäre ein Tisch zu groß um ihn einfach mal so "auf Vorrat" zu kaufen.
So habe ich mich jedenfalls im Voraus schon über Küchenmaschinen informiert. Habe überlegt ob ich eine Küchenmaschine (vielseitiger, mehr Power) kaufe oder einen Handmixer (flexibler)... Beim Handmixer hätte ich auf jeden Fall einen mit einer Halterung gekauft - wer will denn schon beim Kuchenteig-Rühren das Ding die ganze Zeit in der Hand halten. Ich habe mich aber dann für eine Küchenmaschine entschieden. Eine Kitchen-Aid ist zwar ganz hübsch, aber absolut überteuert! Daher habe ich mir eine Bosch Mum zugelegt. Grundsolide und für den Anfang perfekt! Die wurde auch schon fleißig benutzt und ich mag sie auch ganz gerne!
Nur das Zubehör habe ich noch nicht ausprobiert, aber das kommt auch noch.
Jedenfalls hatte mein Schatz gestern Geburtstag und da musste natürlich ein Kuchen her!
Da er gerne Erdnüsse mag und ich erst vor kurzem ein leckeres Rezept in einer Zeitschrift (die bei mir in der Arbeit auslag) gelesen habe, musste ich das gleich ausprobieren.
Die Creme oben drauf hat was von Snickers! Wirklich lecker.
Erdnuss (- Karamell) - Kuchen
Für den Boden 400 g Zartbitterschokolade (laut Rezept 200 g, hat jedoch bei mir nicht gereicht) mit 100 g Butter im Wasserbad schmelzen. 100 g gehackte Erdnüsse und 200 g Cornflakes untermischen, auf ein (mit Alufolie ausgelegtes) Backblech streichen und auskühlen lassen.
Für die Creme 400 g Sahne steif schlagen. 350 g Doppel-Frischkäse, 350 g Erdnussbutter mit 150 g Puderzucker verrühren, die geschlagene Sahne unterheben. Auf den Boden streichen und kühl stellen.
Für die Karamell-Verzierung, die ich weggelassen habe:
100 g Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. 50 g Erdnüsse dazugeben. Auf eine Alufolie geben, in Stücke brechen und den Kuchen damit garnieren.
Als ich den Kuchen gemacht habe ist mir wieder bewusst geworden, dass ich nicht mehr zuhause wohne. War doch ganz klar dass ich Erdnüsse kaufe und diese dann zuhause schälen und hacken werde. Logisch, oder? Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, dass ich überhaupt keinen Nusshacker habe. War ja früher selbstverständlich, dass einfach alles vorhanden ist!
Aber .... ich habe ja so eine wundervolle Küchenmaschine! Dann mach ich eben die Nüsse mit meinem Mixer klein. Gar kein Problem also! ... einfach nur andere Umstände!
Sonntag, 30. Oktober 2011
leckerer Rum-Kuchen
Dieser Kuchen ist zwar schon gegessen, da ich ja eine Weile nicht gebloggt habe, aber ich möchte ihn euch trotzdem nicht vorenthalen!
Rum-Kuchen
Zutaten für eine Kastenform
200 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
125 g Stärkemehl
125 g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Kakao
125 gem. Haselnüsse
100 g grob gehackte Zartbitter-Schokolade
5 EL Rum
2 TL lösliches Kaffeepulver
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Puderzucker
Schokoladenguss
15 g geröstete gehackte Haselnüsse
Zubereitung
Butter, Zucker und Eier cremig rühren. Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao mischen und esslöffelweise unter die Butter rühren. Haselnüsse und Schokolade unterheben. In zwei eine Kastenform füllen und im vorgeheizten Ofen bei ca. 180°C ca. 60 Minuten backen.
Rum, Kaffeepulver und beide Zuckersorten verrühren. Mit einer Gabel Löcher in den heißen Kuchen stechen. Mit dem Rum-Zucker-Gemisch beträufeln, abkühlen lassen. Schokoguss im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen, mit den gerösteten Haselnüssen bestreuen.
Mein Tipp
Ich röste Nüsse immer im Ofen. In der Pfanne brennen sie mir teilweise an und werden bitter.
Dazu einfach die gehackten Nüsse auf einen Teller geben und ca. 10 Minuten zum Kuchen in den heißen Ofen stellen, eventuell die Nüsse mal durchrühren/umdrehen.
Der Kuchen schmeckt genial! Müsst ihr unbedingt mal ausprobieren.
Liebe Grüße
Chrissi
Rum-Kuchen
Zutaten für eine Kastenform
200 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
125 g Stärkemehl
125 g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Kakao
125 gem. Haselnüsse
100 g grob gehackte Zartbitter-Schokolade
5 EL Rum
2 TL lösliches Kaffeepulver
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Puderzucker
Schokoladenguss
15 g geröstete gehackte Haselnüsse
Zubereitung
Butter, Zucker und Eier cremig rühren. Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao mischen und esslöffelweise unter die Butter rühren. Haselnüsse und Schokolade unterheben. In zwei eine Kastenform füllen und im vorgeheizten Ofen bei ca. 180°C ca. 60 Minuten backen.
Rum, Kaffeepulver und beide Zuckersorten verrühren. Mit einer Gabel Löcher in den heißen Kuchen stechen. Mit dem Rum-Zucker-Gemisch beträufeln, abkühlen lassen. Schokoguss im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen, mit den gerösteten Haselnüssen bestreuen.
Mein Tipp
Ich röste Nüsse immer im Ofen. In der Pfanne brennen sie mir teilweise an und werden bitter.
Dazu einfach die gehackten Nüsse auf einen Teller geben und ca. 10 Minuten zum Kuchen in den heißen Ofen stellen, eventuell die Nüsse mal durchrühren/umdrehen.
Der Kuchen schmeckt genial! Müsst ihr unbedingt mal ausprobieren.
Liebe Grüße
Chrissi
Sonntag, 18. September 2011
Überraschungs-Torte
Da meine Schwester nun 4 Wochen Urlaub in den USA macht, habe ich ihr zum Abschied noch eine Überraschungs-Torte gebacken.
Soweit so gut.
Es sind genügend Fotos geschossen. Er packt seine Kamera wieder ein, alle versammeln sich am Tisch und die Torte wird angeschnitten (von meiner Schwester).
Und dann kam die Überraschung...
"OOOOOOOHHHHH, schau mal!!! Hol die Kamera wieder her!"
Überraschung geglückt! ;-)
Grundlage hierfür war wieder mal ein Rührkuchen - das Rezept habe ich von meiner Mama.
Komtess-Kuchen
250 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
4 Eier
abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange (ich hab das Dr. Oetker Päckchen genommen)
150 g Mehl
150 g Speisestärke
1 TL Backpulver
Die weiche Butter oder Margarine cremig rühren. Zucker, Eier und Orangenschalen hinzugeben und gut verrühren.
Speisestärke sieben, mit dem Mehl und Backpulver vermischen. Esslöffelweise unterrühren.
Nun kann man diesen Teig in eine Kastenform füllen und bei 200°C ca. 80 Minuten backen.
Oder aber man teilt den Teig auf:
2/7 davon (ca. 30%) bleiben ohne Farbe.
2/7 des Teiges werden blau gefärbt - am besten nimmt man hierzu Pastenfarben, mit den flüssigen Farben aus dem Supermarkt wird man glaube ich nicht so glücklich, da sie nicht so intensiv färben...
3/7 (ca. 40%) des Teiges färbt man rot.
Ich habe meinen Tortenring auf den kleisten Durchmesser eingestellt (16 cm) und habe meine Teige nacheinander gebacken. Ich glaube die waren bei 190°C 20-25 Minuten im Ofen.
Wer keine Lust hat seinen Tortenring auslaufsicher mit Backpapier auszulegen fettet die Form ein, und stellt seinen Kuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes (ebenes!) Blech. Ein wenig Teig läuft dabei schon heraus, aber nicht dramatisch:
Dann muss eigentlich nur noch der rote Boden zweimal und der weiße Boden einmal durchgeschnitten werden.
Aus dem Blauen schneidet man einen Kreis aus, so dass außen ein Rand in gewünschter Breite übrig bleibt (bei meinem 16 cm Kuchen war es ein 2,5 cm breiter Rand). Das Innere darf man gleich mal essen und feststellen wie lecker der Kuchen doch geworden ist!
Aus einem der roten Böden und einem der weißen schneidet man einen Kreis der gleichen Größe aus und probiert aber nun den äußeren Rand ;-)
Wenn alles für gut befunden wurde setzt man alles mit Marmelade zusammen.
Auf einen Roten setzt man einen weißen Boden, darauf nochmal einen Roten.
Dann setzt man am besten erst den blauen Ring oben drauf, da dieser recht zerbrechlich ist. Diesen streicht man auch am inneren Rand gut mit Marmelade ein und setzt in das Loch zuerst den weißen, dann den roten Kreis.
Damit der Kuchen auch eine richtige Überraschung ist umhüllt man ihn mit einer Creme (ich habe einfach nur Sahne steif geschlagen).
Und weils so schön war, nochmal zum Abschluss das Bild des angeschnittenen Kuchens:
Der Freund meiner Schwester hat gleich ein paar Fotos davon gemacht und sie waren ganz begeistert weil die Torte doch so hübsch aussieht.
Soweit so gut.
Es sind genügend Fotos geschossen. Er packt seine Kamera wieder ein, alle versammeln sich am Tisch und die Torte wird angeschnitten (von meiner Schwester).
Und dann kam die Überraschung...
"OOOOOOOHHHHH, schau mal!!! Hol die Kamera wieder her!"
Überraschung geglückt! ;-)
Grundlage hierfür war wieder mal ein Rührkuchen - das Rezept habe ich von meiner Mama.
Komtess-Kuchen
250 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
4 Eier
abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange (ich hab das Dr. Oetker Päckchen genommen)
150 g Mehl
150 g Speisestärke
1 TL Backpulver
Die weiche Butter oder Margarine cremig rühren. Zucker, Eier und Orangenschalen hinzugeben und gut verrühren.
Speisestärke sieben, mit dem Mehl und Backpulver vermischen. Esslöffelweise unterrühren.
Nun kann man diesen Teig in eine Kastenform füllen und bei 200°C ca. 80 Minuten backen.
Oder aber man teilt den Teig auf:
2/7 davon (ca. 30%) bleiben ohne Farbe.
2/7 des Teiges werden blau gefärbt - am besten nimmt man hierzu Pastenfarben, mit den flüssigen Farben aus dem Supermarkt wird man glaube ich nicht so glücklich, da sie nicht so intensiv färben...
3/7 (ca. 40%) des Teiges färbt man rot.
Ich habe meinen Tortenring auf den kleisten Durchmesser eingestellt (16 cm) und habe meine Teige nacheinander gebacken. Ich glaube die waren bei 190°C 20-25 Minuten im Ofen.
Wer keine Lust hat seinen Tortenring auslaufsicher mit Backpapier auszulegen fettet die Form ein, und stellt seinen Kuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes (ebenes!) Blech. Ein wenig Teig läuft dabei schon heraus, aber nicht dramatisch:
Dann muss eigentlich nur noch der rote Boden zweimal und der weiße Boden einmal durchgeschnitten werden.
Aus dem Blauen schneidet man einen Kreis aus, so dass außen ein Rand in gewünschter Breite übrig bleibt (bei meinem 16 cm Kuchen war es ein 2,5 cm breiter Rand). Das Innere darf man gleich mal essen und feststellen wie lecker der Kuchen doch geworden ist!
Aus einem der roten Böden und einem der weißen schneidet man einen Kreis der gleichen Größe aus und probiert aber nun den äußeren Rand ;-)
Wenn alles für gut befunden wurde setzt man alles mit Marmelade zusammen.
Auf einen Roten setzt man einen weißen Boden, darauf nochmal einen Roten.
Dann setzt man am besten erst den blauen Ring oben drauf, da dieser recht zerbrechlich ist. Diesen streicht man auch am inneren Rand gut mit Marmelade ein und setzt in das Loch zuerst den weißen, dann den roten Kreis.
Damit der Kuchen auch eine richtige Überraschung ist umhüllt man ihn mit einer Creme (ich habe einfach nur Sahne steif geschlagen).
Und weils so schön war, nochmal zum Abschluss das Bild des angeschnittenen Kuchens:
Samstag, 13. August 2011
Pralinen
Nach längerer Abwesenheit finde ich nun endlich die Zeit um noch etwas nachzutragen: die Muttertags-Pralinen, die mein Freund und ich für unsere Mütter gemacht haben. Dieses mal habe ich jedoch Hohlkörper im Internet bestellt, da die letzten Pralinen viel zu groß waren - Pralinen müssen einfach klein sein.
Die Nuss-Nougat-Becher haben damals ebenso wie die Herrenbecher absolut überzeugt, daher waren diese wieder an der Reihe. Für diese Art von Pralinen (also mit Stückchen) eignen sich jedoch Pralinen-Schalen weitaus besser, da die Öffnung bei unseren Hohlkörpern doch recht klein waren und die Nüsse, bzw. die Kirsch-Stückchen einfach nicht durch den Spritzbeutel wollten.
Neben diesen haben wir dann noch Trüffelpralinen gemacht.
Trüffelpralinen
Dazu schmilzt man zuerst 250 g Zartbitterschokolade. Die abgekühlte Schokolade wird dann unter eine Butter-Puderzuckermischung gerührt (125 g Butter mit 2 EL gesiebtem Puderzucker verrühren) und mit etwas Amaretto abgeschmeckt.
Die Öffnungen der Hohlkörper werden dann mit Kuvertüre verschlossen.
Die fertigen Pralinen werden noch in Kuvertüre getaucht, eventuell spritzt man ein wenig Schokolade darüber.
Für die Pralinen in der unteren Reihe haben wir etwas Kuvertüre in die Handfläche gegeben und die Pralinen darin gerollt. So bekommen sie dieses Muster. Dabei darf die Kuvertüre aber nicht mehr zu warm sein, sonst trocknet sie zu langsam und verfließt wieder.
Nett verpackt haben wir diese dann verschenkt.
Die Pralinen haben wirklich hervorragend geschmeckt und sie waren wie Pralinen eben sein sollten: klein und fein!
Dienstag, 26. April 2011
Espresso-Cupcakes
Letzte Woche habe ich richtig leckere Espresso-Cupcakes gemacht.
Mit der restlichen Vanilleschote habe ich dann noch etwas sehr sinnvolles angestellt: ich habe sie in Vodka eingelegt um den Vanille-Extrakt von Miri auszuprobieren.
Ach ja, bevor es vor lauter Lästerei über die amerikanische Buttercreme untergeht: die Espresso-Cupcakes waren seeeeeeeehr lecker... Die mache ich bestimmt mal als Kuchen, ganz ohne Buttercreme, dafür aber mit Schokoladenguss!
Viele liebe Grüße
Chrissi
Kaffee ist bei mir ja eine lustige Sache: Ich trinke keinen Kaffee, aber ich esse ihn gerne. Tiramisu schmeckt mir und meine Schokoladen-Ganache aromatisiere ich auch immer mit löslichem Espresso-Pulver - aber Kaffee trinken?? Nein, danke. Schmeckt mir einfach nicht... Klingt komisch, ist aber so ;-)
Zurück zu den Cupcakes:
Der Teig ist ein einfacher Rührteig und reicht für ca. 12 Muffins:
100 g Butter mit 100 g braunem Zucker verrühren, 2 Eier hinzugeben und cremig rühren. 125 g Mehl, 1 gehäufter TL Backpulver, 1 EL Kakao und 2 EL Instant-Espresso-Pulver nach und nach unter den Teig ziehen. 50 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen und mit 2 EL Milch unterrühren.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 15 Minuten backen.Will man einen Espresso-Kuchen daraus machen, verdoppelt man einfach die Zutaten und füllt ihn in eine Kastenform. Die Backzeit ist dann natürlich auch länger, es müssten dann 50 - 60 Minuten sein.
Als Topping habe ich mal eine amerikanische Buttercreme ausprobiert. Ich habe mir ja schon gedacht, dass es verdammt süß wird aber probieren wollte ich es trotzdem...
Das genaue Mischverhältnis weiß ich gar nicht mehr und meinen Notizzettel hab ich weggeworfen, da ich wusste, dass ich diese Creme wohl nie wieder mache. Sie bestand jedenfalls aus viel Butter, noch mehr Puderzucker, etwas Espresso und Vanillemark.
Es war jetzt nicht so schlimm, wie ich hier schreibe (meine Mama hatte nichtmal was auszusetzten - normalerweise sagt sie immer, dass dieses oder jenes nicht passt), aber mir war es doch zu süß...
Ach ja, bevor es vor lauter Lästerei über die amerikanische Buttercreme untergeht: die Espresso-Cupcakes waren seeeeeeeehr lecker... Die mache ich bestimmt mal als Kuchen, ganz ohne Buttercreme, dafür aber mit Schokoladenguss!
Viele liebe Grüße
Chrissi
Donnerstag, 7. April 2011
selbstgemachte Toffifee
Ist zwar schon wieder ein paar Wochen her, aber ich möchte euch die Mini-Tartelettes au Caramel et Chocolat von Schokolia nicht vorenthalten! Als ich ihren Post gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich das bald nachmachen müsste! Und es hat gar nicht mal so lange gedauert :-)
Den Teig dünn ausrollen und Kreise ausstechen. Damit eine Mini-Muffin-Form auskleiden.
Der Teig reicht für 2 Bleche...
Ca. 10 Minuten bei 200°C backen - dürfen gerne etwas dunkler sein, so wie auf meinem Foto - das war zwar eigentlich ein Versehen, ich fand diese aber besser als die Helleren vom zweiten Blech...
Karamellcreme
Die ausgekühlten Tartelettes mit Confiture au Lait füllen - oder die Karamellcreme selber herstellen, indem man 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (verschlossen!) für ca. 1,5 Stunden in den Schnellkochtopf gibt - die Dose sollte komplett mit Wasser bedeckt sein (in einem normalen Topf dauert das etwa 2 - 2,5 Stunden).
Das Beste kommt zum Schluss...
Sie sehen ein bisschen wie Toffifee aus und schmecken auch so. Wenn man im Inneren noch Platz hat, kann man ja noch ne Nuss rein setzen - aber sie schmecken auch so ganz herrlich!
Die Zubereitung fasse ich mal zusammen - detaillierter seht ihr das Ganze bei Schokolia.
Tartelettes
Für den Teig 100 g Butter mit 100 g Zucker vermengen, 200 g Mehl unterkneten und 1 Eigelb hinzugeben (nicht zu lange kneten). Für mindestens 30 Minuten, besser 1 Stunde in den Kühlschrank geben.Den Teig dünn ausrollen und Kreise ausstechen. Damit eine Mini-Muffin-Form auskleiden.
Der Teig reicht für 2 Bleche...
Ca. 10 Minuten bei 200°C backen - dürfen gerne etwas dunkler sein, so wie auf meinem Foto - das war zwar eigentlich ein Versehen, ich fand diese aber besser als die Helleren vom zweiten Blech...
Karamellcreme
Die ausgekühlten Tartelettes mit Confiture au Lait füllen - oder die Karamellcreme selber herstellen, indem man 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (verschlossen!) für ca. 1,5 Stunden in den Schnellkochtopf gibt - die Dose sollte komplett mit Wasser bedeckt sein (in einem normalen Topf dauert das etwa 2 - 2,5 Stunden).
Das Beste kommt zum Schluss...
Oben drauf dann noch Schokolade oder Ganache aufstreichen und genießen!
Samstag, 26. März 2011
sommerlicher Cocktail: Melonen-Daiquiri
Dieser Cocktail ist ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer. Fruchtig, prickelnd, lecker...!
Für 4 Gläser:
2 Netzmelonen (Charentais)
5 EL Zitronensaft
150 ml Wodka
60 g Zucker
500 ml Sekt
250 ml Buttermilch
Zubereitung:
Das Fruchtfleisch der Melonen (ca. 800 g) mit Zitronensaft, Wodka und Zucker pürieren. Sekt und Buttermilch unterrühren und genießen!
Für 4 Gläser:
2 Netzmelonen (Charentais)
5 EL Zitronensaft
150 ml Wodka
60 g Zucker
500 ml Sekt
250 ml Buttermilch
Zubereitung:
Das Fruchtfleisch der Melonen (ca. 800 g) mit Zitronensaft, Wodka und Zucker pürieren. Sekt und Buttermilch unterrühren und genießen!
Dienstag, 22. März 2011
italienische Brötchen
Diese Brötchen habe ich schon ewig nicht mehr gemacht und sind mir plötzlich wieder durch den Kopf gegangen. Sie sind ein leckerer Snack für die Arbeit und lassen sich auch gut einfrieren.
Da ich Oliven nicht so gerne mag, habe ich nur eine Hälfte der Brötchen mit Oliven gemacht und diese mit Sesamsamen "markiert". ;-)
Zutaten für 12 Stück:
Teig:
15 g frische Hefe
5 EL warmes Wasser
375 g Mehl
1 TL Salz
1 Eiweiß
1 Becher Creme fraiche (150 g)
5 EL Olivenöl
Füllung:
60 g getrocknete Tomaten in Öl
60 g schwarze Oliven
200 g Frischkäse (oder Feta)
Außerdem:
1 Eigelb
1 EL Milch
Sesamsamen
Zubereitung
Die Hefe im warmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, Eiweiß, Creme fraiche, Olivenöl und die aufgelöste Hefe mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Oliven und Tomaten klein schneiden. Mit Frischkäse (bzw. Feta) gut verrühren.
Den Teig in 12 Portionen teilen. Jedes Teigstück zu einem Kreis flach drücken, in die Mitte jeweils 1 EL Füllung geben und den Teig darüber wieder fest zusammendrücken. Mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Eigelb mit Milch verrühren, die Brötchen damit bestreichen, mit Sesamsamen bestreuen und im 180°C heißen Ofen ca. 20 Minuten backen.
Da ich Oliven nicht so gerne mag, habe ich nur eine Hälfte der Brötchen mit Oliven gemacht und diese mit Sesamsamen "markiert". ;-)
Zutaten für 12 Stück:
Teig:
15 g frische Hefe
5 EL warmes Wasser
375 g Mehl
1 TL Salz
1 Eiweiß
1 Becher Creme fraiche (150 g)
5 EL Olivenöl
Füllung:
60 g getrocknete Tomaten in Öl
60 g schwarze Oliven
200 g Frischkäse (oder Feta)
Außerdem:
1 Eigelb
1 EL Milch
Sesamsamen
Zubereitung
Die Hefe im warmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, Eiweiß, Creme fraiche, Olivenöl und die aufgelöste Hefe mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Oliven und Tomaten klein schneiden. Mit Frischkäse (bzw. Feta) gut verrühren.
Den Teig in 12 Portionen teilen. Jedes Teigstück zu einem Kreis flach drücken, in die Mitte jeweils 1 EL Füllung geben und den Teig darüber wieder fest zusammendrücken. Mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Eigelb mit Milch verrühren, die Brötchen damit bestreichen, mit Sesamsamen bestreuen und im 180°C heißen Ofen ca. 20 Minuten backen.
Samstag, 19. März 2011
Avocado-Steak-Salat mit Radieschen-Ingwer-Vinaigrette
Gestern war ich bei meiner Freundin und wir haben mal wieder einen Kochabend gemacht.
Der Salat war so verdammt lecker - den will ich euch nicht vorenthalten!
Zutaten für 4 Personen
2 Schalotten
1 Stück Ingwer (ca. 30 g)
1 Bund Radieschen
1 Msp. Gemüsebrühe
4 EL weißer Balsamico
Salz, grober Pfeffer
1 EL Olivenöl
150 g Feldsalat
50 g Sprossenmix
4 Rumpsteaks
2 reife Avocados
1-2 EL Zitronensaft
Zubereitung
Für die Vinaigrette, Schalotten fein würfeln. Ingwer in ganz kleine Würfel, Radieschen in Scheiben schneiden. Brühe in 2 EL heißem Wasser auflösen. Mit Essig, Salz, Pfeffer und 1 EL Öl verrühren. Die kleingeschnittenen Zutaten unter die Vinaigrette rühren.
Salat und Sprossen waschen, abtropfen lassen.
Steaks in einer Pfanne mit Öl braten (jede Seite ca. 3 Minuten), salzen, pfeffern. In Alufolie wickeln und 5 Minuten ruhen lassen.
Die Avocados in Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und mit der Vinaigrette mischen.
Salat und Sprossen in eine große Schüssel geben. Die Radieschen-Ingwer-Vinaigrette darüber geben und gut durchmischen.
Den Salat mit dem Steak auf Tellern anrichten und servieren. Dazu passt Kräuterbaguette.
Wenn man mag, kann man die Steaks auch in Streifen schneiden und unter den Salat geben.
Guten Appetit!
Der Salat war so verdammt lecker - den will ich euch nicht vorenthalten!
Zutaten für 4 Personen
2 Schalotten
1 Stück Ingwer (ca. 30 g)
1 Bund Radieschen
1 Msp. Gemüsebrühe
4 EL weißer Balsamico
Salz, grober Pfeffer
1 EL Olivenöl
150 g Feldsalat
50 g Sprossenmix
4 Rumpsteaks
2 reife Avocados
1-2 EL Zitronensaft
Zubereitung
Für die Vinaigrette, Schalotten fein würfeln. Ingwer in ganz kleine Würfel, Radieschen in Scheiben schneiden. Brühe in 2 EL heißem Wasser auflösen. Mit Essig, Salz, Pfeffer und 1 EL Öl verrühren. Die kleingeschnittenen Zutaten unter die Vinaigrette rühren.
Salat und Sprossen waschen, abtropfen lassen.
Steaks in einer Pfanne mit Öl braten (jede Seite ca. 3 Minuten), salzen, pfeffern. In Alufolie wickeln und 5 Minuten ruhen lassen.
Die Avocados in Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und mit der Vinaigrette mischen.
Salat und Sprossen in eine große Schüssel geben. Die Radieschen-Ingwer-Vinaigrette darüber geben und gut durchmischen.
Den Salat mit dem Steak auf Tellern anrichten und servieren. Dazu passt Kräuterbaguette.
Wenn man mag, kann man die Steaks auch in Streifen schneiden und unter den Salat geben.
Guten Appetit!
Dienstag, 8. März 2011
Grüße aus der Pralinenwerkstatt
Zum Geburtstag von meinem Schatz habe ich Pralinen gemacht.
Im Internet kann man dazu Hohlkörper bestellen, aber um das ganze erstmal auszuprobieren, wollte ich nicht gleich so viele kaufen, aber wegen ein Paar auch keine 5 Euro Versand bezahlen - da bin ich einfach zu geizig... Also habe ich Schoko-Becher im Supermarkt gekauft und diese gefüllt. Von jeder Sorte habe ich 9 Stück gefertigt.
Die benötigten Mengen habe ich relativ gut eingeschätzt. War selbst ganz überrascht! Dafür habe ich aber gelernt, dass man besser nicht 4 Sorten Pralinen und auch noch Fondant an einem Tag herstellen sollte - ich war am Abend total erledigt!
Als erstes habe ich dunkle Ganache und weiße Ganache hergestellt.
Von der weißen Ganache benötigte ich nicht so viel. Also habe ich lediglich 50 ml Sahne aufgekocht und darin 100 g weiße Kuvertüre schmelzen lassen.
Für die dunkle Ganache wurden 100 g Zartbitterkuvertüre und 125 g Vollmilchschokolade in 125 ml Sahne geschmolzen und mit etwas Rum verfeinert.
Black & White - Pralinen (für 9 Becher)
In diesen Bechern ist unten eine Schicht weiße Ganache, darauf habe ich die Dunkle gespritzt und mit jeweils einem weißen Herz verziert - schließlich muss man die verschiedenen Sorten auch auseinanderhalten können ;-)
Nougat-Nuss Pralinen (für 9 Becher)
Einfach 250 g Nougat im Wasserbad schmelzen und ca. 60 g gehackte Mandeln zugeben. In die Becher füllen und mit jeweils einem Mandelblättchen verzieren.
Herren-Becher (für 9 Becher)
Ein paar Amarenakirschen sehr klein schneiden, mit etwas Saft aus dem Glas verrühren. In die Becher geben und dunkle Ganache aufspritzen.
Fruchtkrokant (für 9 Becher + ca. 25 Fruchtkrokant-Quadrate)
40 g Puderzucker in einer Pfanne karamellisieren lassen, 30 g Honig und 15 g Butter unter das Karamell geben. 1 Packung Belegkirschen in kleine Stücke schneiden und zusammen mit 15 g gehackten Pistazien und 40 g gehackten Mandeln unterrühren.
Die Schokoladenbecher mit dem Fruchtkrokant zu drei Viertel füllen, dunkle Ganache aufspritzen, eventuell mit selbstgemachten Auflegern verzieren (hier ist mir die dunkle Ganache ausgegangen).
Das restliche Fruchtkrokant zum Ausrollen zwischen Frischhaltefolie geben, Oberseite (und am Besten auch die Unterseite) mit Kuvertüre besstreichen und in kleine Quadrate schneiden.
Die Pralinen sind sehr lecker, aber die Becher einfach viel zu groß!
Ich werde auf jeden Fall demnächst Hohlkörper bestellen und dann etwas kleinere Pralinen machen.
Liebe Grüße
Chrissi
Im Internet kann man dazu Hohlkörper bestellen, aber um das ganze erstmal auszuprobieren, wollte ich nicht gleich so viele kaufen, aber wegen ein Paar auch keine 5 Euro Versand bezahlen - da bin ich einfach zu geizig... Also habe ich Schoko-Becher im Supermarkt gekauft und diese gefüllt. Von jeder Sorte habe ich 9 Stück gefertigt.
Die benötigten Mengen habe ich relativ gut eingeschätzt. War selbst ganz überrascht! Dafür habe ich aber gelernt, dass man besser nicht 4 Sorten Pralinen und auch noch Fondant an einem Tag herstellen sollte - ich war am Abend total erledigt!
Als erstes habe ich dunkle Ganache und weiße Ganache hergestellt.
Von der weißen Ganache benötigte ich nicht so viel. Also habe ich lediglich 50 ml Sahne aufgekocht und darin 100 g weiße Kuvertüre schmelzen lassen.
Für die dunkle Ganache wurden 100 g Zartbitterkuvertüre und 125 g Vollmilchschokolade in 125 ml Sahne geschmolzen und mit etwas Rum verfeinert.
Black & White - Pralinen (für 9 Becher)
In diesen Bechern ist unten eine Schicht weiße Ganache, darauf habe ich die Dunkle gespritzt und mit jeweils einem weißen Herz verziert - schließlich muss man die verschiedenen Sorten auch auseinanderhalten können ;-)
Nougat-Nuss Pralinen (für 9 Becher)
Einfach 250 g Nougat im Wasserbad schmelzen und ca. 60 g gehackte Mandeln zugeben. In die Becher füllen und mit jeweils einem Mandelblättchen verzieren.
Herren-Becher (für 9 Becher)
Ein paar Amarenakirschen sehr klein schneiden, mit etwas Saft aus dem Glas verrühren. In die Becher geben und dunkle Ganache aufspritzen.
Fruchtkrokant (für 9 Becher + ca. 25 Fruchtkrokant-Quadrate)
40 g Puderzucker in einer Pfanne karamellisieren lassen, 30 g Honig und 15 g Butter unter das Karamell geben. 1 Packung Belegkirschen in kleine Stücke schneiden und zusammen mit 15 g gehackten Pistazien und 40 g gehackten Mandeln unterrühren.
Die Schokoladenbecher mit dem Fruchtkrokant zu drei Viertel füllen, dunkle Ganache aufspritzen, eventuell mit selbstgemachten Auflegern verzieren (hier ist mir die dunkle Ganache ausgegangen).
Das restliche Fruchtkrokant zum Ausrollen zwischen Frischhaltefolie geben, Oberseite (und am Besten auch die Unterseite) mit Kuvertüre besstreichen und in kleine Quadrate schneiden.
Die Pralinen sind sehr lecker, aber die Becher einfach viel zu groß!
Ich werde auf jeden Fall demnächst Hohlkörper bestellen und dann etwas kleinere Pralinen machen.
Liebe Grüße
Chrissi
Samstag, 26. Februar 2011
Kokos-Schnitten
Da nun die Prüfungen wieder vorbei sind, hab ich wieder Zeit zum Backen. Dann hab ich gleich die leckeren Kokos-Schnitten nach einem Rezept von chefkoch.de gemacht!

Die Schnitten sind wirklich schnell gemacht und gehen ganz einfach, da die Basis wieder ein Rührteig ist.
Zuerst rührt man 250 g Butter oder Margarine, mit 200 g Zucker und 4 Eier schaumig. Gibt dann 200 g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver und 3 EL Kakaopulver hinzu. 4 EL Milch nach und nach unterrühren.
Den Teig auf ein gefettetes und bemehltes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 175°C 20 - 30 Minuten backen lassen.
Den Kuchen abkühlen lassen.
Für den Kokos-Belag stellt man einen Grießbrei her.
Dazu benötigt man 500 ml Milch, ein bisschen davon behält man zurück um es mit 6 EL Grieß zu verrühren. Den Rest der Milch lässt man zusammen mit 200 g Butter aufkochen, dann die Grieß-Milch-Mischung hinzugeben. Unter ständigem Rühren aufkochen und von der Platte nehmen. Dann 200 g Zucker mit 200 g Kokosflocken nach und nach unter den Grießbrei rühren. Diese Masse auf den Kuchenboden streichen und mit Schokoladenguss überziehen.
Am besten noch schneiden, solange die Schokolade noch nicht hart ist.
Viel Spaß beim Nachmachen,
Chrissi
Mittwoch, 9. Februar 2011
Amaretti-Kirsch-Dessert
Da von den Amaretti-Aprikosen-Schnitten noch so viele Amaretti übrig waren, die verarbeitet werden wollten, gibt's heute Abend ein Dessert das ich von der Schwester meines Freundes kenne.
Wirklich lecker, aber auch sehr mächtig!
Zutaten für 3 Personen:
1/2 Tüte Amaretti (ca. 100 g)
Amaretto
100 ml Sahne
250 g Mascarpone
1 Pck. Vanillezucker
1/2 Glas Sauerkirschen
n.B. Schokoladenraspel
Von den Amaretti legt man ein paar zur Deko beiseite, die Restlichen zerbröselt man und tränkt sie mit 2-3 EL Amaretto. Die Kirschen abtropfen lassen.
Die Sahne leicht anschlagen, nach und nach Mascarpone und Vanillezucker unterrühren. Die Kirschen unterheben.
Die Mascarpone-Creme abwechselnd mit den Amaretti-Bröseln in Gläser schichten.
Wenn man mag kann man das ganze noch mit den Schokoladenraspeln bestreuen und die beiseitegelegten Amaretti oben drauf legen.
Mhmmm... ich freu mich schon auf die Nachspeise!
Wirklich lecker, aber auch sehr mächtig!
Zutaten für 3 Personen:
1/2 Tüte Amaretti (ca. 100 g)
Amaretto
100 ml Sahne
250 g Mascarpone
1 Pck. Vanillezucker
1/2 Glas Sauerkirschen
n.B. Schokoladenraspel
Von den Amaretti legt man ein paar zur Deko beiseite, die Restlichen zerbröselt man und tränkt sie mit 2-3 EL Amaretto. Die Kirschen abtropfen lassen.
Die Sahne leicht anschlagen, nach und nach Mascarpone und Vanillezucker unterrühren. Die Kirschen unterheben.
Die Mascarpone-Creme abwechselnd mit den Amaretti-Bröseln in Gläser schichten.
Wenn man mag kann man das ganze noch mit den Schokoladenraspeln bestreuen und die beiseitegelegten Amaretti oben drauf legen.
Mhmmm... ich freu mich schon auf die Nachspeise!
Montag, 7. Februar 2011
Aprikosen-Amaretti-Schnitten
So, endlich reiche ich noch das Rezept zu den Aprikosen-Amaretti-Schnitten nach:
An Zutaten benötigt man:
750 g Aprikosen
200 g Zucker
300 ml Apfelsaft
2 Eigelbe
2 TL Amaretto
250 g Mascarpone
ca. 100 g Amaretti
Eine Kastenform (Inhalt 1,5 l) mit Frischhaltefolie auslegen. Aprikosen häuten, halbieren und entkernen - oder welche aus der Dose nehmen.
Die Hälfe des Zuckers zusammen mit dem Apfelsaft in einen Topf geben und unter Rühren bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Aprikosenhälfte zugeben und in ca. 5 Minuten weich dünsten. 8 Stück herausnehmen und abtropfen lassen.
Die verbleibenden Früchte in der Flüssigkeit pürieren und sirupartig einkochen. Abkühlen lassen.
Eigelbe mit de restlichen Zucker sowie Amaretto in eine Metallschüssel geben und im heißen Wasserbad cremig rühren.
Mascarpone und Aprikosenpüree glatt rühren, Eigelbmasse zufügen und unterrühren.
In die vorbereitete Kastenform ein Drittel der Creme einfüllen, glatt streichen, die Aprikosen mit der Wölbung nach unten darauf verteilen. Dieübrige Mascarponecreme darauf geben, mit Amaretti bedecken und mindestens 4 Stunden frosten..
Vor dem Servieren ca. 10 Minuten antauen lassen, stürzen und in Scheiben schneiden.

An Zutaten benötigt man:
750 g Aprikosen
200 g Zucker
300 ml Apfelsaft
2 Eigelbe
2 TL Amaretto
250 g Mascarpone
ca. 100 g Amaretti
Eine Kastenform (Inhalt 1,5 l) mit Frischhaltefolie auslegen. Aprikosen häuten, halbieren und entkernen - oder welche aus der Dose nehmen.
Die Hälfe des Zuckers zusammen mit dem Apfelsaft in einen Topf geben und unter Rühren bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Aprikosenhälfte zugeben und in ca. 5 Minuten weich dünsten. 8 Stück herausnehmen und abtropfen lassen.
Die verbleibenden Früchte in der Flüssigkeit pürieren und sirupartig einkochen. Abkühlen lassen.
Eigelbe mit de restlichen Zucker sowie Amaretto in eine Metallschüssel geben und im heißen Wasserbad cremig rühren.
Mascarpone und Aprikosenpüree glatt rühren, Eigelbmasse zufügen und unterrühren.
In die vorbereitete Kastenform ein Drittel der Creme einfüllen, glatt streichen, die Aprikosen mit der Wölbung nach unten darauf verteilen. Dieübrige Mascarponecreme darauf geben, mit Amaretti bedecken und mindestens 4 Stunden frosten..
Vor dem Servieren ca. 10 Minuten antauen lassen, stürzen und in Scheiben schneiden.
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